Trainingsinhalt:
Mitarbeitende der öffentlichen Verwaltung, die an Verkehrsprojekten mit Eisenbahnkreuzungen beteiligt sind, bewegen sich in einem Umfeld hoher Komplexität. Projekte zur Sicherung, Umgestaltung oder Aufhebung von Bahnübergängen ziehen sich häufig über Jahre, sind von intensiven Abstimmungen geprägt und kommen dennoch oft nur langsam voran. Unterschiedliche Zuständigkeiten, technische Anforderungen, rechtliche Vorgaben und politische Erwartungen greifen ineinander, während Entscheidungen unter Unsicherheit und Zeitdruck vorbereitet werden müssen. Um in diesem Spannungsfeld handlungsfähig zu bleiben und Projekte gezielt voranzubringen, ist ein vertieftes, praxisnahes Systemwissen erforderlich, das neben fachlichen Grundlagen vor allem die Schnittstellen zwischen den Akteuren sowie die Dynamik von Planungs- und Entscheidungsprozessen verständlich macht.
In diesem Trainingsmodul werden die zentralen fachlichen und prozessualen Inhalte vermittelt, die für die Arbeit an Eisenbahnkreuzungen aus kommunaler Perspektive relevant sind. Die Inhalte werden praxisnah, verständlich und mit direktem Bezug zum Arbeitsalltag der Teilnehmenden aufbereitet. Dabei sind die Schwerpunkte des Trainings:

Das Training ist handlungsorientiert aufgebaut. Die Teilnehmenden arbeiten während der gesamten Trainingszeit in einem Planspiel, das ein fiktives, aber realitätsnahes Projekt zur Umgestaltung einer Eisenbahnkreuzung aus kommunaler Perspektive abbildet. Typische Projektsituationen werden von der Problemwahrnehmung über Abstimmungen mit beteiligten Akteuren bis zur Vorbereitung wichtiger Entscheidungen und Begleitung von Genehmigungsprozessen durchlaufen. Die Teilnehmenden übernehmen unterschiedliche Rollen und erleben Zielkonflikte und Abhängigkeiten unmittelbar. Dabei werden während des Trainings auch die Fragestellungen und Projekte der Teilnehmenden integriert.
Zielgruppe:
Das Trainingsmodul richtet sich an Projektleitende und Fachkräfte der öffentlichen Verwaltung auf kommunaler Ebene, die an Projekten mit Eisenbahnkreuzungen beteiligt sind und insbesondere bei Zuständigkeiten, Abstimmungsprozessen und Kreuzungsvereinbarungen mehr Sicherheit gewinnen und Projekte systematisch voranbringen möchten.
Vorkenntnisse:
Modul [612] oder vergleichbare Grundlagenkenntnisse
Trainingsdauer:
2,5 Trainingstage im Block
Gruppengröße:
8 bis maximal 12 Teilnehmende
Format:
Präsenzseminar in einem Seminarhotel oder Inhouse
Nutzen für Teilnehmende:
Die Teilnehmenden vertiefen ihr Systemverständnis zu Eisenbahnkreuzungen und gewinnen mehr Sicherheit im Umgang mit komplexen Abstimmungs- und Planungsprozessen. Sie können Zuständigkeiten, Abläufe und zentrale Instrumente wie Kreuzungsvereinbarungen klar einordnen, Entscheidungen fundiert vorbereiten und ihre Rolle an den Schnittstellen zwischen Verwaltung, Bahn und weiteren Beteiligten souverän wahrnehmen.
Nutzen für die Führungskraft:
Führungskräfte der Teilnehmenden profitieren von Mitarbeitenden, die Eisenbahnkreuzungen fachlich sicher einordnen und Abstimmungsprozesse wirksam strukturieren. Entscheidungen werden fundierter vorbereitet, Projekte stabiler gesteuert und Reibungsverluste reduziert. Geschulte Mitarbeitende können eigenständig bewerten, priorisieren und Handlungsempfehlungen ableiten. Das entlastet im operativen Geschäft und schafft Freiräume für eigene strategische Aufgaben.
| Trainingsort: | Raum Köln (Trainingshotel wird noch festgelegt) |
| Trainer/Trainerin: | wird noch festgelegt |
| Trainingstermin: | 15.09.2027 bis 17.09.2027 |
| Trainingspreis: | 1.250,- Euro zzgl. USt. |
![]() | Plätze frei |
| Trainingsort: | Münster (Hotel Kaiserhof) |
| Trainer/Trainerin: | wird noch festgelegt |
| Trainingstermin: | 29.09.2027 bis 01.10.2027 |
| Trainingspreis: | 1.250,- Euro zzgl. USt. |
![]() | Plätze frei |
| Trainingsort: | wird nach der Anfrage festgelegt |
| Trainer/Trainerin: | wird nach der Anfrage festgelegt |
| Trainingstermin: | wird nach der Anfrage festgelegt |
| Trainingspreis: | 1.250,- Euro zzgl. USt. |
![]() | Anfarge möglich |